Pfingsten 1999 - feuchte Impressionen

Ein Urlaub, wie er im Buche stehen könnte...

Nach einer recht kurzen Nacht brachen wir in aller Herrgottsfrühe gegen 5:45 auf.

(Nicht wundern, ich hab's wirklich geschafft, zu dieser nachtschlafenden Zeit aus dem Bette zu kommen ;-)

Pünktlich gegen Mittag erreichte die Vorhut den Lago di Garda. Ein wunderschönes Fleckchen unter all den urlaubswütigen Touristen war schnell gefunden - es war ja erst Freitag, und der Großteil der Invasion der fettleibigen deutschen Freizeitlemminge stand noch aus.

Rasch waren die Zelte aufgebaut, und wir holten den uns entgangenen Schlaf bei angenehm milden Temperaturen und der Aussicht auf ein sonniges Wochenende nach.

Bis hierhin hätte es ein wunderbarer, relaxter Kurzurlaub werden können.


Doch es sollte alles ganz anders kommen.


Der Urlaub fiel nämlich buchstäblich ins Wasser.

Ein ansonsten eher müdes Rinnsal namens "Mangfall" beorderte uns nämlich noch am selben Abend wieder zurück nach Deutschland.

Bis dato war dies unser kürzester Italien-Urlaub. Gegen 14:30 haben wir den Campingplatz betreten, um ihn um 21:00 wieder zu verlassen. Zwischenzeitlich haben wir noch unsere Fertigkeiten in punkto Zeltauf- und -abbau verfeinert.

Spöttischerweise könnte man auch sagen, wir fuhren zum Mittagessen an den Gardasee.

Bereits die Zufahrtstraße zu Kathrins und Thomas' Haus ließ böses erahnen... :-(

Als wir mitten in der Nacht ankkamen, war dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Feuerwehr der überschwemmte Keller bereits abgepumpt. An hielt jedoch der Kampf gegen nachsickerndes Grundwasser.

Ein Blick vom Mangfallufer auf die überflutete Straße.

Wenigstens das Ufer blieb trocken. So bereitete lediglich das drückende Grundwasser Probleme...

... und überflutete alle umliegenden Bereiche.

Dies war einmal ein Bolzplatz...

Die Mangfall wurde zum bedrohlichen Wildbach.

Und es wollte einfach nicht aufhören zu regnen...

Gottseidank nahm das unerwartete Wasservergnügen jedoch ein relativ glimpfliches Ende. Andere Gegenden Bayerns waren weitaus schlimmer betroffen.

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ENDE.